Ausbildung

Eine Ausbildung mit dem FHG als Karrierepartner – was bedeutet das?

Karriere beginnt am ersten Tag der Ausbildung: die „basics“ zu kennen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, später Verantwortung zu übernehmen oder ein Team zu leiten.

Erfahrene Hoteliers und Gastronomen aus FHG-Spitzenbetrieben sind für unsere Azubis nicht nur Lehrmeister, sondern auch Berater. Sie zeigen im Ausbildungsbetrieb, wie alles reibungslos läuft. Und als direkter Ansprechpartner beantworten sie auch ganz persönliche Fragen: Schaffe ich die anspruchsvolle FHG-Ausbildung? Wie geht es danach weiter?  In den FHG-Betrieben gibt’s während der Ausbildung regelmäßige Entwicklungsgespräche. Empfehlungen zu bekannten oder befreundeten in- oder ausländischen Kollegenbetrieben werden Ihnen nach Möglichkeit gern vermittelt.

Am Ende der Ausbildung wird selbstverständlich gefeiert. Sowohl bei der feierlichen Verabschiedung als auch bei der mehrtägigen Exkursion für die FHG-Absolventen.

Und noch ein Plus: FHG-Absolventen haben auf jeden Fall Anspruch auf einen der begehrten Studienplätze an der DHBW Ravensburg.

Ausbildung mit Abitur

Köche und Restaurantfachleute gehen zusammen in eine Berufsschulklasse. Das heißt, man lernt von Anfang an fachübergreifend Inhalte des anderen Berufsbildes.

Wenn alle in der Klasse schon Abi oder Fachhochschulreife haben, hat das einen Vorteil: Allgemeinbildende Fächer wie Deutsch oder Gemeinschaftskunde entfallen. Stattdessen können mehr fachspezifische Themen gelernt werden. Die Auszubildenden machen neben der IHK-Gesellenprüfung noch eine FHG-Zusatzqualifikation. Die Prüfung für die Zusatzqualifikation ist besonders anspruchsvoll. Hier müssen Sie Ihr Wissen und Kreativität zeigen.

Welche Berufe kann ich lernen?

  • Koch/Köchin
  • Restaurantfachmann/-frau

Was sind die Aufnahmevoraussetzungen?

  • Abitur oder allgemeine Fachhochschulreife
  • Berufsausbildungsvertrag (mit einem FHG-Mitgliedsbetrieb), der den Besuch an der Landesberufsschule Bad Überkingen vorsieht

Welche Abschlüsse mache ich beim FHG-Abiturienten-Modell?

Zwei staatlich anerkannte Abschlüsse:

  • Den IHK-Gesellenbrief als Koch/Köchin oder Restaurantfachmann/frau
  • Die Zusatzqualifikation „Küchen- und Servicemanagement“ (staatlich anerkannte IHK-Prüfung)

Was beinhaltet die FHG-Zusatzqualifikation?

  • Fachenglisch und –französisch
  • Warenkunde
  • Bar- und Küchentechnologie
  • Einführung in EDV und Rechtskunde

Diese erweiterten Inhalte werden in einer „normalen“ Ausbildung nicht geboten.

Was sind die Unterrichtsinhalte?

  • Praktische Inhalte: Küche, Bar, Service, Vertrieb, Housekeeping, Betriebsorganisation usw.
  • Fachtheoretische Inhalte: Speisen- und Getränkekunde, Hygiene, Ernährungslehre, Gästeempfang, Marketing, Kalkulation, Kennzahlen, Controlling, Mitarbeiterführung, EDV
  • Berufsbezogene Fremdsprachen

Das Duale Berufskolleg

Das Überkinger Duale Berufskolleg für Hotellerie und Gastronomie ist das erste und bisher einzige in Deutschland: Die angehenden Köche, Restaurant- und Hotelfachleute haben besondere, vertiefte Ausbildungsinhalte. Zusätzlich zum IHK-Gesellenabschluss machen sie auch noch die Fachhochschulreife.

Köche, Restaurant- und Hotelfachleute gehen zusammen in eine Berufsschulklasse. Das heißt, man lernt von Anfang an fachübergreifend Inhalte der anderen Berufsbilder.

Welche Berufe kann ich lernen?

  • Koch/Köchin
  • Restaurantfachmann/-frau
  • Hotelfachmann/-frau

Welche Abschlüsse mache ich?

Sie machen gleich drei Abschlüsse:

  • Den IHK-Gesellenbrief als Koch/Köchin bzw. Hotel- oder Restaurantfachmann/-frau
  • Die Fachhochschulreife (durch Zusatzunterricht)

Durch vertiefte Ausbildungsinhalte tragen Sie nach erfolgreicher Prüfung außerdem den Titel:

  • „Staatlich geprüfter Berufskollegiat/in mit Fachrichtung Hotellerie und Gastronomie“

Was sind die vertieften Ausbildungsinhalte?

Im Gegensatz zu allen anderen Berufsschulen lernen Sie auf dem Berufskolleg:

  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Professioneller Umgang mit internationalen Gästen
  • Wissen für angehende Führungskräfte

Was sind die Unterrichtsinhalte?

  • Praktische Inhalte: Küche, Bar, Service, Vertrieb, Housekeeping, Betriebsorganisation usw.
  • Fachtheoretische Inhalte: Speisen- und Getränkekunde, Hygiene, Ernährungslehre, Gästeempfang, Marketing, Kalkulation, Kennzahlen, Controlling, Mitarbeiterführung, EDV
  • Berufsbezogene Fremdsprachen
  • Allgemeinbildende Inhalte: Wirtschafts- und Sozialkunde, Deutsch, Mathematik, Englisch, Religion

Was sind die Aufnahmevoraussetzungen?

  • Guter mittlerer Bildungsabschluss (z. B. Realschule)
  • Berufsausbildungsvertrag (mit einem FHG-Mitgliedsbetrieb), der den Besuch an der Landesberufsschule Bad Überkingen vorsieht

Die Landesberufsschule in Bad Überkingen

Für den schulischen Part Ihrer dualen Ausbildung haben wir den idealen Partner: die Landesberufsschule „Paul-Kerschensteiner-Schule“ in Bad Überkingen, einer der besten Berufsschulen in Deutschland. Die Ausbildung dort öffnet Türen in Spitzen- und Sternebetrieben: Wer in Hotellerie und Gastronomie Karriere gemacht hat, kennt diese Schule!

Es gibt dort eine moderne Küche und Serviceräume, eine Bar und ein lebensmitteltechnisches Labor. Besonders ist, dass aktive und erfolgreiche Küchen- und Restaurantchefs die Unterrichtsinhalte mit konzipiert haben. Auch die Lehrer sind nicht nur Theoretiker. Sie profitieren von ihrer langjährigen Praxiserfahrung in der Branche - alles optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Wissensvermittlung.

Paul Kerschensteiner-Schule

Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe

In den Gassenäckern 10

73337 Bad Überkingen

Telefon: 07331 95360

E-Mail: pks@landesberufsschule.de

www.landesberufsschule.de

 

Unsere Erwartungen an Auszubildende

Was wird von unseren zukünftigen Auszubildenden erwartet?

Das Wichtigste, wenn man eine Karriere in Hotellerie und Gastronomie machen will, ist: Gastgeber sein zu wollen! Die FHG-Mitgliedsbetriebe, also Deutschlands Spitzengastgeber, haben den Anspruch, dass jeder Hotelaufenthalt oder Restaurantbesuch perfekt ist.

Man kann vieles lernen. Uns ist aber wichtig, dass Sie bei Ihrer Bewerbung schon zeigen, dass Sie wie ein Spitzengastgeber ticken. Dazu gehört:

  • Leidenschaft, Gastgeber zu sein
  • Selbständigkeit und Mitdenken
  • Flexibilität und die Bereitschaft, sich auch mal kurzfristig einzusetzen
  • Und vor allem - Biss!

Wann fange ich mit der FHG-Ausbildung an?

Weil die FHG-Prüfungen immer im Sommer liegen, beginnt Ihre Ausbildung in einem FHG-Betrieb zwischen Mai und September eines Jahres. Sprechen Sie dies mit Ihrem zukünftigen Ausbildungsbetrieb ab.

Wer organisiert den Schulbesuch?

Das machen Schule und Betrieb. Sie haben Blockunterricht, wohnen also während der Unterrichtswochen am Sitz der für die FHG-Zusatzqualifikation verantwortlichen Landesberufsschule in Bad Überkingen. Entweder im Schulinternat oder privat – wie Sie wollen. Schule, Betrieb und Kollegen helfen Ihnen. Die Internatskosten teilen sich Azubi und Betrieb je zur Hälfte. Wer privat wohnt, bekommt vom Betrieb den Internatskostenzuschuss und trägt den Rest selbst.

Wieviel verdiene ich als Azubi?

Das ist von Bundesland zu Bundesland tariflich unterschiedlich. Für Baden-Württemberg gilt: Im 1. Lehrjahr € 620, im 2. Lehrjahr € 680, im 3. Lehrjahr € 750.

Muss ich als Azubi auch was bezahlen?

Das ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Über die Abrechnung von Dienstkleidung, deren Reinigung, Mitarbeiterverpflegung usw. informieren Sie sich unmittelbar an Ort und Stelle.

Wie, wann und wo lerne ich?

Die Ausbildung mit dem FHG dauert drei Jahre. Eine Lehrzeitverkürzung gibt es nicht. Sie ist immer dual – das heißt, die praktische Ausbildung findet in Ihrem Lehrbetrieb statt und die theoretische Wissensvermittlung während des Blockunterrichts an der Landesberufsschule Bad Überkingen. Als Auszubildender mit Abitur haben Sie 36  Wochen Blockunterricht verteilt auf drei Schuljahre. Wenn Sie Berufskollegiat sind, haben Sie etwas mehr Blockunterricht: Insgesamt 48 Wochen verteilt auf drei Jahre.

Wie sieht es aus mit Urlaub, Freizeit usw.?

Je nach Eintrittsmonat sind es im 1. Lehrjahr 25 Tage, im 2. Lehrjahr 28 Tage, im 3. Lehrjahr 30 Tage. Im übrigen gelten die üblichen tariflichen Bestimmungen einer 5-Tage-Woche usw. Sie sollten, wenn Sie sich für eine Ausbildung im Hotel- oder Restaurantfach entscheiden, noch wissen: In der Branche tickt die Uhr buchstäblich ein bisschen anders. Der Gast ist König – und das verlangt vom Chef bis zum Azubis ein bisschen mehr, manchmal auch kurzfristigen Einsatz. Selbstverständlich müssen sich die Betriebe an die gesetzlichen Regelungen halten.

Wer sind Ihre Ansprechpartner?

Der FHG begleitet Sie – nicht nur fachlich, sondern auch bei Fragen, die Ihre Ausbildung und Karriere betreffen. Ob Sie Interesse an einer Ausbildung mit dem FHG haben oder schon mitten in Ihrer Ausbildung stecken – Sie können uns jederzeit kontaktieren. Wir beantworten Ihnen gerne jede Frage.

Sekretariat des FHG e. V.
c/o Hotel Restaurant Erbprinz
Rheinstraße 1
76275 Ettlingen
Telefon: 07243 3220
 
Gerne können Sie sich auch direkt an einen der FHG-Paten wenden:
 
Uta Schlagenhauf
Hotel Bareiss im Schwarzwald
72270 Baiersbronn-Mitteltal
Telefon: 07442 470
 
HPO Breuer
E-Mail: E-Mail: hpobreuer@t-online.de